
Auf der Suche nach einem schicken, aber lässigen Outfit für die Ostertage habe ich in Konstanz eine süße und ausgefallene Boutique gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte: Jem in der Konstanzer Neugasse, direkt in der Altstadt, aber dennoch etwas versteckt. Deshalb heute ein Blog über diese süße Boutique, ihre tollen Klamotten und die nette Chefin mit ihren engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen, die für mich sogar Model gestanden haben.
Damit ihr bei eurem nächsten Besuch in Konstanz die Augen offen haltet und bei Jem(ina) vorbeischaut…

Jemima Grundler, die Inhaberin, hat Mode von der Pike auf gelernt und betreibt schon seit 9 Jahren einen Streetwear Laden, hauptsächlich für Jungs, mit den gängigen und gerade angesagten Labels. Als der Nachbarladen vor einem Jahr frei wurde, pachtete sie ihn kurzerhand mit an, vergrößerte ihn und nach einem Komplettumbau wurde aus dem dazugehörigem ehemaligen Kohlekeller eine stylishe Boutique, dessen Sortiment zwar immer lässig erscheint, aber auch sehr feminine oder glitzerige Momente hat. Also nicht nur für Studenten oder junge Erwachsene, sondern auch für die älteren unter uns, die nicht so madamig wirken möchten, aber auch nicht ihre eigene Tochter kopieren wollen.
Das finde ich persönlich oft schwierig: Ich möchte mit den neuesten Trends gehen, aber nicht die gleichen Klamotten wie meine Töchter tragen… Hier finde ich Sachen, die modisch, lässig sind und trotzdem erwachsen designt sind und auch eine sehr gute Qualität besitzen.
So reichen die Marken von Stüssy, Won Hundred, Obey bis zu Pop Kopenhagen oder Arkk. Und natürlich muss ich noch Native erwähnen, die bequemsten Schuhe ever, superleicht und gerne getragen – von 12jährigen genau so wie von der 80jährigen Omili.






Außerdem hat Jem eine kleine aber feine Auswahl an Ketten, Ohrringen und Armreifen. Denn meine Schwäche sind immer Accessoires, die passen jederzeit, egal, ob ich ein paar Kilos zu viel habe oder Idealmaße… Schuhe und Schmuck geht immer! Und davon gibt es hier besondere ausgewählte Stücke, zB von Soko, einem Fair Trade Label, designt und produziert von Künstlern und Frauen aus Afrika für uns Frauen, die Individuelles wertschätzen.
Als Kundin merke ich, dass die Chefin ihren Laden nicht nur führt, um Geld zu verdienen, sondern dass es ihr sehr viel Spass macht und sie ihre Leidenschaft auslebt. Genauso engagiert sind die Mitarbeiter, Franca konzipiert sogar einen Onlineshop, damit Jem in Zukunft auch virtuell erlebbar wird.
Kennt ihr schon die Boutique und die Neugasse im allgemeinen? Dort sind weitere tolle Lädchen, vom Schmuckgeschäft bis zum Yogaladen. Also nichts wie hin!!
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Ein Glas Rotwein, kleine Käseleckereien und ein guter Film im Fernsehen – für viele der Inbegriff von einem chilligen und erholsamen Abend. Aber wie wäre es, wenn dir eine nette junge Dame einen hervorragend korrespondierenden Wein aus der Region zu den kleinen Häppchen kredenzt? Du statt der schnöden selbst gekauften Flasche aus dem Supermarkt ausgesuchte Weine aus der Region kostest? Und du nicht halbherzig den neuen Tatort verfolgst, sondern mit allen Sinnen den wunderschönen Sonnenuntergang vor einem atemberaubenden See- und Alpenpanorama bewunderst?
Klingt gut?
Dann komm und erlebe das neue Genuss-Schiff am 6. April auf dem Bodensee! Schon beim musikalisch untermalten Boarding um 19.00 h in Konstanz kannst du dich auf den Abend einstimmen und dich auf das Wein- und Käse-Tasting mit Produkten aus Österreich, der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und natürlich dem deutschen Bodenseeufer freuen.

Zum Verkosten wird es neben einer Bowle Weine von der Spitalkellerei Konstanz, den Weinkellereien Aarau und der fürstlichen Hofkellerei geben, dazu wird frisches Brot und Käse gereicht und anschließend folgt noch ein feines, regionales 3-Gänge-Menü. Das Thema “So schmeckt die Region” wird von den Köchen im Menü aufgegriffen. Bin mal gespannt, was den Profis einfällt…
Möchtest du Wein und Käse nicht nur an dieser dreistündigen Rundfahrt auf dem See genießen, sondern etwas von der schönen Stimmung mit nach Hause nehmen (für den nächsten Tatort-Abend:), hast du die Gelegenheit, nach Ankunft im Konstanzer Hafen die Produkte direkt vom Hersteller zu erwerben. Ich finde das eine schöne Idee, fernab von dem ganzen Internet-Gedöns.

Übrigens folgen auf dieses erste Genuss-Schiff noch weitere mit dem Schwerpunkt „Gin-Tasting“ am 5. Oktober und „Whisky-Tasting“ am 12. Oktober. Finde ich äußerst spannend, da Gin derzeit ja ziemlich hip ist und ich am dritten Event vielleicht endlich mal den Unterschied zwischen Whisky und Whiskey lerne.
Findet ihr die Idee genau so toll wie ich, schreibt mir in den Kommentaren, ich freu mich! Ahoi!
Anmeldung auf https://www.konstanz-tourismus.de/erleben-entdecken/essen-trinken/genuss-schiffe.html oder bei der Tourist-Info im Bahnhof.
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Was war diese Woche mein besonderes Wochenglück? Was hat mir besonders gut gefallen, was habe ich erlebt? In dieser Rubrik nehme ich dich mit zu meinen kleinen und großen Highlights der Woche.

Jipieh, es gibt Steinpilze! Endlich, endlich habe ich auch am Bodensee Steinpilze gefunden! Seit meiner Kindheit sammle ich Pilze und meine Kinder übrigens auch, aber hier am See habe ich bis jetzt einfach kein Glück gehabt. Doch jetzt nach viel Regen und anschließendem Sonnenschein bin auch ich fündig geworden. Ich freu mich so! Wo genau ich welche gefunden habe, verrate ich euch aber leider nicht… Da müsst ihr schon selber suchen. Vielleicht treffen wir uns ja mal im Wald.

Ich habe ein süßes kleines Café in Konstanz gefunden. Das Stadtkind in der Brauneggerstrasse ist absolut empfehlenswert. Der Rhabarberkuchen mit Baiserhauber ist ein Traum und der Chai ist auch genau mein Geschmack. Die Einrichtung ist pastellig und hell, die Bedienung unheimlich sympathisch. Einfach süß! Hier werde ich öfters Pause machen, denn es ist hier auch sehr viel ruhiger als im quirligen Lago, wo ich sonst meist bin.


Ich habe ein paar Privatstunden Tango Argentino bei Barbara Weidemann gebucht. Zuerst war ich ja unheimlich skeptisch, denn Tango kam mir immer sehr steif und hölzern vor. Irgendwie sahen die Tänzer immer so aus, als ob sie gar keinen Spaß am Tanzen hätten.
Aber jetzt denke ich total anders darüber, ich bin echt angefixt von dem Tanz. Ganz neu war für mich, dass es keine Schrittfolge gibt, alles ist frei und die beiden Tänzer müssen sich komplett auf den anderen verlassen, sonst klappt nichts. Es macht richtig Spaß. Und bei diesem Lied von Loreena McKennitt erst recht, Emotionen pur!
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